#6 - 27.08.2013:Ein Kampf Götter gegen Titanen

Als ich auf meinem Pferd die Straße nach Osten hinunterblickte und daran denke was Schreckliches geschehen ist, wird es nebenan im Wagen lauter. Sie zeigten hinter mir irgendwo in den Himmel aber auch seitlich in ein Stück Wald. Der Schatten am Himmel wurde sehr bald deutlicher und wir sahen einen Schwarzen Drachen vor uns, der aber in einigen abstand verweilte. Nicht jedoch der Reiter aus dem Waldstück der auf einem Schwarzen Ross mit bläulich flammenden Hufen daher geritten kam. Der Anblick ließ einen, einen Schauer durch das Mark fahren. Der Reiter schien diese Kreatur wie besessen an zu treiben, es war ein massiger Mann der in eine schwarze Plattenrüstung gekleidet war, die nicht weniger imposant als sein Reittier erschien. Unsere Kutsche war nicht langsam wurde aber sehr schnell eingeholt und wir entscheiden uns anzuhalten und uns ihm zu stellen. Der Drache war nun so nahe das wir auch einen Reiter auf ihm erkennen konnten.

 

Es stellte sich heraus dass der Schwarze Reiter Angus war, oder vielleicht besser was von ihm noch übrig war. Denn im folgenden Gespräch behauptet er gestorben und wieder in die Welt gebraucht worden zu sein. Die rot glühenden Augen bestätigten dieses sehr eindrucksvoll.  Ich versuchte heraus zu finden was er eigentlich möchte, doch er schien so blind vor Wut und gab uns die Schuld die Stadt geopfert zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir aber noch sicher dass ich mein Bestes gegeben hätte.  Es kam also zum Kampf und Derfel macht recht schnell den Waffenarm des Gegners unbrauchbar, Malinoff ließ ihn erblinden und verstärkte die Fähigkeiten von Derfel, Tjuv band ihm die Schnürsenkel zusammen und hatte ein merkwürdiges Interesse an dem angsteinflößendem Reittier, während ich Betete und versuchte ihn zu überzeugen das der Kampf unnötig wäre. Aber alles nur mit mäßigen Erfolg, denn nach dem Derfel auch noch sein Bein verletzt hatte, lacht der verwundete nur und wuchs auf eine enorme Größe von mindestens 3 Metern heran und heilt alle seine Wunden als wäre nichts gewesen. Malinoff entschied sich dafür in mit Treibsand an Ort und Stelle zu halten, als sich eine allumfassende Dunkelheit um uns legte, als wären wir in einer tiefen Hölle ohne jegliches Licht.

Ich flehe Miskal an das sie diese Dunkle Magie Bannen soll und sie erhört mich! Im nächsten Augenblick war nicht nur die Dunkelheit davon sondern auch Angus wieder auf normale Größe und mit seiner alten nicht mehr schwarzen Rüstung. Nur die rot glühenden Augen blieben. Sehr zum Missfallen Malinoffs wird seine unreine Magie aber auch gebannt.  Meine Göttin schreitet auf mich zu und gabt mir ihren heiligen Segen in dem sie mir das göttliche Symbol, den Baum des Lebens, auf meinen Hals Zeichnete und mir zu flüsterte das ich nächstes Mal ehrenhafter handeln solle. Hier wird mir eines bewusst, wir haben die Stadt wirklich wegen einer einfachen Schriftrolle geopfert…  Auch wenn wir es hätten vielleicht nicht verhindern können so hätten wir den Handel eingehen sollen. So haben wir uns nicht besser verhalten als unser Feind, der Leben nimmt um zu bekommen was er möchte. Wir haben nun Unschuldige sterben lassen um ein Artefakt zu bekommen das vielleicht irgendwann mal etwas Wert sein könnte…

Angus währenddessen beschwor eine Sphinx. Ich versuchte auf ihn ein zu reden, dass wir versucht haben gegen den Feind zu kämpfen und alles stoppen wollten, fande aber anscheinend nicht die richtigen Worte und im Nachhinein betrachtet waren es alles auch nur ausreden, ausreden die Rechtfertigen sollten das wir eine Stadt geopfert haben und wir nicht bereit waren alles zu versuchen die Stadt zu beschützen.  Nach dem Angus noch sagte das Miskal mich anscheinet sehr mag, behauptet er noch etwas viel interessanteres, denn meine Begleiter scheint sie nicht zu mögen.

Dann setzt er aber wieder zum Angriff an dieses Mal auf Malinoff, doch Derfel reagierte schnell und Parierte noch im letzten Moment den tödlichen Schlag von Angus. Um den Angreifer zu verwirren erscheinen viele Illusionen vom Magier und Derfel wandte sich der Sphinx zu. Als die Illusionen immer mehr Zerschmettert wurden, entschloss sich Malinoff einen Wirbelwind um sich zu zaubern, so dass der Angreifer nicht an ihn herankommen konnte. Jeglicher Versuch meinerseits auf Argus ein zu reden schient hoffnungslos. Währenddessen war der kleine Diuf fort und berichtet uns später mit dem Pferd das ein Nachtschatten ist davon geritten zu sein und etwas Schwierigkeiten hatte den Nachtschatten davon zu überzeugen umzukehren, es aber dann doch irgendwie geschafft hat. Das unsere Pferde bei seiner wieder Ankunft plötzlich tot umfielen könnte wohl etwas damit zu tun gehabt haben.

Doch plötzlich wurde der Himmel verdunkelt, denn der Drache oder besser sein Reiter schien beschlossen zu haben nicht mehr am Himmel warten zu wollen bis der Angus fertig wurde. Doch schien dass unseren eben noch Gegner gar nicht zu gefallen und er verlangte die Zeit die er benötigen würde, während sich um uns alle eine Blase bildete und ein kaltes Gefühl auf unsere Haut legte, die dem darauf folgenden Flammenschwall des Drachens, sehr gut entgegenwirkte. Den Drachen ziert an der Stelle wo wir ihm schwer am Auge verwundet hatten nun eine Metallplatte und er scheint nicht glücklich darüber zu sein. Die Reiterin dieses Monsters erschien uns selber als eines, denn sie war eine Frau mit Harren die wie Schlangenköpfe aussahen. Während sie absteig warft Derfel einen Speer direkt in ihr Bein, was sie aber kaum zu beeindrucken schien. Denn als ich gerade etwas sagen wollte und dann an einen Dunklen Ort verbannt wurde, sah ich noch wie sie den Speer aus ihren Bein zog als wäre es eine Banalität.

Ich glaubte nicht dass meine Gefährten einem solchen Gegner standhalten konnten und flehte Miskal von ganzen Herzen, mit der Bereitschaft mich zu Opfern, an sie möge meine Gefährten beschützen. Dann erschien Miskal direkt vor Derfel der gerade zum Schlag ausgeholt hatte und der Frau mit dem Schlangenhaaren, gab sofort ein markerschütterndes kreischen von sich. Schnell wurde klar dass wir bei diesem Kampf nicht verloren hatten und so flüchteten wir mit der Kutsche in der auch ich völlig erschöpft und blutend aus meinen Augen, Ohren und Mund am Boden lag.  Die Pferde spendierte Malinoff mit seiner Magier. Einige Zeit später in der Kutsche erschien tatsächlich Miskal persönlich und spricht zu uns in ihrer Menschlichen Gestalt, ohne einen Kratzer aber immerhin mit zerzausten Haaren und sagt uns dass wir vor ihr erst mal einige Zeit ruhe haben sollten und gewährt uns ihren Göttlichen Segen der Heilung und es fühlte sich an als ob das Leben selbst wieder durch meine Adern fließen würde. Bevor sie dann wieder verschwand.

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